News Archiv
Jahr 2012
04.04.2012
Rallycross Melk Wachauring 22.04.2012

Am 22. April 2012 startet in Melk die neue Rallycross-Saison.
Dem Veranstalter Leru Team 2 und Jürgen Weiß ist es gelungen, die Sponsoren wieder ins Boot zu holen. Vor allem die Hauptsponsoren Adamol 1896 und SW-Stahl sind aus der Kooperation mit dem Rallycross auf der Traditionsstrecke in der Wachau nicht mehr wegzudenken und verhalfen beim gesammten Umbau des Ford Focus von Mitveranstalter und Vize-Staatsmeister Jürgen Weiß. Seien Sie dabei!
mehr erfahren Sie auf Rallycrossinfo.at07.03.2012
KTM Moto3 2012: RED BULL KTM AJO Team - Danny Kent beeindruckte mit Bestzeit

Danny Kent dominierte die Zeitenlisten der zweiten offiziellen Testtage mit einer Rundenzeit von 1:47,1 Minuten. Damit war er vier Zehntel schneller als Maverick Viñales, der zu den Favoriten für die kommende Saison zählt.
Kents Teamkollege Sandro Cortese, der beim letzten Test in Valencia Bestzeiten zeigte, mischte auch in Jerez ganz vorne mit, obwohl er am Freitag einen Sturz verschmerzen musste.
Auf KTM kommen nun einige Wochen harter Arbeit zu, denn die Vorbereitungen für den letzten Test haben begonnen, gab Teamchef Aki Ajo zu bedenken.
01.03.2012
Niklas Ajo mit einem KTM Bike in der Moto3

Weiterhin unterstützt SW-Stahl den jungen Finnen Niklas Ajo, der 2012 erneut mit dem TT Motion Events Team, aber jetzt mit einem KTM Bike in der Moto3 durchstarten möchte.
Teammanager Terrel Thien sieht in Niklas Ajo einen der talentiertesten und vieler-sprechendsten jungen Fahrer und freut sich auf die neue Saison mit der Unterstützung eines so bekannten Unternehmens wie KTM. Das erste Rennwochenende der MotoGP Saison findet vom 6. - 8. April in Doha, Katar statt.
01.03.2012
KTM Moto3 2012: Das RED BULL KTM AJO Team ist mit drei Fahrern im Rennen

Ab dieser Saison ersetzen die neuen 250 ccm -Viertakter der Moto3 die ehemaligen Zweitakter in der 125cc Klasse – KTM ist damit wieder in der Motorrad-Weltmeisterschaft (MotoGP) vertreten. Ganze 9 Motorräder sind mit dem neuen KTM 250 cecum M3 Motor ausgestattet. Fünf davon sind KTM Werksmotorräder, die in Mattighofen (AT) entwickelt und gebaut wurden. Die vier Weiteren wurden vom deutschen KTM Partner KALEX konstruiert und als KALEX-KTM präsentiert.
Das RED BULL KTM AJO Team ist mit drei Fahrern im Rennen.
Neben dem Australier Arthur Sissis (geb. 15.06.1995) und dem Engländer Danny Kent (geb. 25.11.1993) startet der deutsche Allessandro Cortese (geb. 06.01.1990) in diesem Jahr für KTM. Nach dem vierten WM Platz in der 125cc Klasse 2011 zeigte Sandro Cortese bereits bei den ersten Moto3 Tests in Valencia welches Potential in ihm und der Maschine steckt.
03.02.2012
"ALLE NEUNE" Für KTM in Valencia!

Ab dieser Saison ersetzen die neuen 250ccm-Viertakter der Moto3 die ehemaligen Zweitakter in der 125er-Klasse – KTM ist damit wieder in der Motorrad-Weltmeisterschaft (MotoGP) vertreten. Vergangenen Montag und Dienstag waren erstmals alle neun Piloten auf der Rennstrecke in Valencia (E) im Testeinsatz, die auf die Motoren-Power von KTM setzen.
Insgesamt werden neun Motorräder mit dem 250ccm M32-Motor von KTM ausgerüstet. Fünf kommen im Moto3-Bike von KTM zum Einsatz – welches komplett im Werk in Mattighofen (A) entwickelt und aufgebaut wurde – vier befeuern die Moto3-Motorräder von Partner und Chassishersteller KALEX Engineering. Die Bikes aus dem benachbarten Bobingen (D) werden unter dem Namen KALEX-KTM laufen.
Offizieller KTM Pressebericht15.01.2012
Wir gratulieren Cyril Despres zu seinem vierten Dakar Titel und damit dem 11. Sieg für KTM!

Red Bull KTM - Werksfahrer Cyril Despres holte sich in Lima den vierten Dakar Titel seiner Karriere und damit den elften KTM Sieg in Folge bei dieser wohl härtesten Veranstaltung des jährlichen Motorsports. Das Rennen war ein persönlicher Triumph für den Franzosen, der erstmals im Jahre 2005, dann 2007, 2010 und erneut im Jahr 2012 gewonnen hatte.
Sein KTM - Teamkollege, Marc Coma wurde Zweiter in der Gesamtwertung. Er gewann zuletzt in den Jahren 2006, 2009 und 2011 den Titel.
KTM hat jetzt die Motorrad-Sparte der Rally Dakar seit 2001 jedes Jahr gewonnen, mit Ausnahme von 2008, als die Rally wegen der Bedrohungen der Sicherheit abgesagt worden ist.
Offizieller KTM Pressebericht14.01.2012
Niklas Ajo startet mit KTM Werks-Motorrad in
der neuen Moto3 Klasse

Der 17 jährige Finne Niklas Ajo hat sich ein KTM Werks-Motorrad für seine Kampagne in der neuen Moto3 Klasse im Jahr 2012 gesichert. Diese neue Klasse ersetzt die legendäre 125cc Klasse, berühmt für ihre harten Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Erwartungen im Finnischen Fahrerlager sind hoch, da das bekannte Werk KTM die Motorräder für die Jugendlichen bereits in der zweiten kompletten Saison auf Grand Prix Ebene zur Verfügung stellt.
Niklas startet weiter mit dem Terrell Thien Outfit, welches er schon im vergangenen Jahr in seiner ersten Saison erfolgreich vertreten hat. Der Fahrer und sein Team Manager sind sehr glücklich über die neuen Motorräder und den Möglichkeiten, die sich ihnen daraus bieten. Im Hinblick auf die neue Saison werden Niklas und sein Team die neuen Motorräder in Valencia vom 30.-31.01.12 das erste Mal testen.
13.01.2012
KA-RaceIng: Doppel-Rollout am 19. April 2012
Enthüllung der KIT12 und KIT12e Rennwagen

Am 19. April 2012 werden in Karlsruhe, Audimax KIT12 und KIT12e gemeinsam der Öffentlichkeit präsentiert.
Anlässlich der Fertigungs- und Montagephase wird das KA-RaceIng - Team weitere Highlights der Fahrzeuge vorstellen, die, die beiden Renner schneller und besser machen. Zum Schluss werden Subteamleiter vorgestellt, die in diese Saison die Verantwortung für unterschiedliche Baugruppen der Autos tragen.
Seien Sie dabei!
Jahr 2011
29.12.2011
KTM gibt Partnerschaft mit SW-Stahl bekannt:
SW-Stahl offizieller Ausrüster der KTM Werksteams 2012

KTM, führend auf dem Gebiet der Sportmotorräder, freut sich, die neue Partnerschaft mit SW-Stahl, Experten für professionelle Hand- und Spezialwerkzeuge auf dem internationalen Automotive Aftermarket (IAM) bekannt zu geben.
SW-Stahl wird alle KTM Werksteams ausrüsten um sicherzustellen, dass deren Mechaniker das best verfügbare Werkzeug zur Hand haben um den Bedürfnissen der weltbesten Rennfahrer gerecht zu werden.
Pit Beirer, Chef des KTM Motorsports, sagte, die neue Partnerschaft würde sich als stark erweisen und mit der Bereitstellung der anspruchsvollen Werkzeuge ein wichtiges Element in der Unterstützung der Werksteams darstellen. "Heutzutage ist der internationale Rennsport sehr spezialisiert - ein hightech Gebiet. Unsere Fahrer sind unter den Weltbesten und wir arbeiten hart daran sie mit erstklassigen Motorrädern und der fortschrittlichsten Technologie auszustatten. Es versteht sich von selbst das wir auch unsere Mechaniker mit den bestmöglichen Hightech Werkzeugen ausstatten wollen um sicher zu stellen, dass sie unsere Fahrer professionell betreuen können.
SW-Stahl Firmenchef Michael Kories: "Es ist eine große Freude, mit KTM zusammen zu arbeiten und die Werksteams im Hinblick auf zukünftige Titel zu unterstützen. Basierend auf etlichen Jahren Erfahrung in der Unterstützung von verschiedenen Renn-Teams und Klassen ist die Kooperation mit KTM eine weitere Möglichkeit das Wissen und die Erfahrung an ambitionierte und professionelle Motorradfahrer weiterzugeben. Im Zuge dieser Partnerschaft wird sich eine erweiterte Produktpalette entwickeln, die den Erwartungen unserer Kunden gerecht wird."
Über KTM:
KTM, handelnd als KTM Power Sports AG ist ein führender internationaler Hersteller von Motorsport Fahrzeugen. KTM hat bereits 192 WM-Titel errungen sowie die Rally Dakar zehnmal gewonnen. Das betriebliche Kerngeschäft besteht darin, rennbereite Offroad- und Straßen- Motorräder zu entwickeln und zu bauen. Die KTM - Sportcar GmbH ist verantwortlich für den super Leichtgewicht Sportwagen, den X-BOW, mit dem KTM einen ersten Schritt in den Automobilbereich gemacht hat.
Offizieller KTM Pressebericht
22.12.2011
Tracktest Volland-Skoda Fabia S1600 Rallycross
bei sportauto-online.de Magazin

Rolf Volland, Titelträger der Deutschen Rallycross-Meisterschaft und Rekordmeister mit 13 Titeln, stellt im sportauto-online.de Magazin seinen Skoda Fabia S1600 Rallycross im Tracktest vor.
Die aktuelle Ausgabe von sportauto-online.de Magazin finden Sie an jedem Fachzeitschriftenhandel.
01.12.2011
KA-RaceIng: Die Konstruktionsphase
für KIT12 und KIT12e ist abgeschlossen!

Viele innovative neue Ideen, als auch erprobte Bauteile haben in den zwei neuen Fahrzeugen einen festen Platz gefunden.
Das Team KA-RaceIng wird nun ihre Konstruktion durch Simulationen validieren, stützen und die Fertigungszeichnungen ableiten.
Wir dürfen uns auf die Fahrzeuge KIT12 und KIT12e freuen!
10.11.2011
Rallycross EM 2012 wieder in Greinbach:
Jürgen Weiss ist mit dabei

Am 18.Oktober 2011 fand die FIA Off-Road Commission Sitzung in Paris statt, wo der neue Kalender für die FIA European Rallycross Championship 2012 beschlossen wurde. Erfreulicher Weise wurde auch wieder ein Lauf an den RCC –SÜD Großpetersdorf mit der Austragungsstätte im PS RACING CENTER Greinbach für den 26./ 27. Mai 2012 vergeben.
„Wir sind über glücklich, dass wir wieder einen RX-EM Lauf zugesprochen bekommen haben, das ist der Lohn für unsere harte und konsequente Arbeit; es wird jedoch von Jahr zu Jahr schwieriger so eine hochkarätige Veranstaltung zu bekommen, da der Konkurrenzkampf in Europa immer größer wird und das Niveau solcher Events dadurch enorm gestiegen ist, jedenfalls befindet sich der RX-Sport auf einem Allzeithoch und wir sind stolz, dass wir wieder einen Rallycross-Europameisterschaftslauf in Österreich haben“, berichtet ein zufriedener Veranstalter-Obmann Erich Petrakovits.
Die multifunktionale Rennstrecke im PS RACING CENTER Greinbach erfüllt den letzt gültigen FIA-Standard (Sicherheitseinrichtungen) und ist eines der modernsten RX-Strecken in Europa.
26.10.2011
KA-RaceIng: Coming back to Michigan -
Auf ein Neues!

Nach einer fantastischen Saison wollen KA-RaceIng mit ihrem erfolgreichsten Verbrenner noch einen letzten Wettbewerb bestreiten. Was wäre da passender, als das Abenteuer Michigan auch in 2012 wieder zu wagen?
Nach dem 5. Platz in Österreich, Platz 9 in Deutschland und dem 2. Platz in Ungarn und Italien soll der KIT11 auch in Übersee Punkte sammeln. Dank diesen Erfolgen bekam das KA-RaceIng-Team von der SAE einen Startplatz bei der FSAE Michigan angeboten, noch bevor die offizielle Registrierung begann - eine Chance, die einfach wahrgenommen werden musste. Mit der Startnummer 14 wird KA-RaceIng also im Mai 2012 auf dem Michigan Speedway starten.
23.10.2011
GP von Malaysia, Sepang, Rennen
Schweizer Sieg auf Schweizer Motorrad:
Erster Moto2-Triumph für Thomas Lüthi

Team Interwetten Paddock Moto2-Pilot Thomas Lüthi feierte mit seiner Suter MMXI beim Malaysia-Grand Prix am Sonntag den ersten Sieg in der Moto2-Kategorie und gleichzeitig den ersten Sieg eines Schweizer Piloten auf einem Schweizer Motorrad in einer der Soloklassen. Der 25jährige aus Oberdiessbach/Schweiz, der bereits am Vortag die Trainingsbestzeit erobert und sich über den Pole Position Award, eine kostbare T Race-Armbanduhr von Tissot, gefreut hatte, machte sich vom Start weg an die Verfolgung des führenden WM-Leaders Stefan Bradl. Er überholte den Bayern in der 16. von ursprünglich 19 fürs Rennen angesetzten Runden – und stand kurz später bereits als Sieger fest, weil das Rennen wegen eines Sturzes des Spaniers Axel Pons und des Amerikaners Kenny Noyes zwei Runden vor Schluss abgebrochen wurde.
Thomas Lüthi – 1. Platz in 36:35.144 min.:
„Ich bin überglücklich. Wir waren das ganze Wochenende über schnell, und das war schlussendlich für das Rennen entscheidend. Am Anfang hatte ich zwei, drei Fehler drin, außerdem stach Pol Espargaro in der ersten Kurve innen in die Lücke, und ich musste aufmachen und habe wieder ein paar Meter verloren. Dann hatte ich ein paar Probleme, meinen Rhythmus zu finden und ein Gefühl für das Vorderrad zu bekommen, weil es in den schnellen Kurven immer wieder einklappen wollte. Ich musste vorsichtig sein, denn ich bin letztes Jahr hier über das Vorderrad gestürzt, und diesen Fehler wollte ich nicht noch einmal machen. Danach war der Plan klar: Überholen und versuchen, eine kleine Lücke aufzureißen. Ich wusste, dass das schwer wird und dass Bradl versuchen wird, den ersten Platz zurückzuholen. Dann kam die rote Flagge. Ich wusste zunächst nicht, ob es gereicht hatte und fuhr im Parc f ermé auf Verdacht auf den ersten Platz. Als sich das als richtig heraus stellte, habe ich mich riesig gefreut. Ein bisschen Glück war bei meinem Sieg dabei, aber ich weiß auch, dass ich ohne die rote Flagge die Chance hatte, das Rennen zu gewinnen. Ein Riesendank geht an das ganze Team. Die Jungs haben einen tollen Job gemacht. Wir haben in diesem Jahr auch eine schwierige Phase überwunden, und wenn wir nicht alle so hart zusammen gearbeitet hätten, wäre dieser Erfolg nicht möglich gewesen!"

Terrell Thien – Team Manager:
„Ich habe mindestens genau so geschwitzt wie der Fahrer! Es war ein sehr gutes Rennen und ein sehr gutes Wochenende. Nach der roten Flagge standen wir zunächst etwas ratlos in der Box und haben alle den Atem angehalten: Sind wir auf eins oder zwei? Wir sind erst einmal alle weggelaufen - bis wir den Tom dann auf eins gesehen haben. Der Erfolg war allerdings nicht geschenkt, sondern hart erarbeitet. Ein Riesenlob geht an das Team, weil alle auch in schwierigeren Zeiten toll mitgezogen haben. Zum Glück geht es mit der gleichen Mannschaft auch im nächsten Jahr weiter!"
Alfred Willeke - Cheftechniker:
"Wir sind natürlich alle super-happy. Ich denke, dass das Ergebnis zwei Runden später genau so ausgesehen hätte. Toms Überholmanöver gegen Stefan sah für mich sehr kontrolliert aus. Das Bike hat gut funktioniert, wir mussten auch vom Warm-Up aufs Rennen nichts mehr ändern."
Daniel M. Epp – PADDOCK Grand Prix Management:
„Schon in den letzten Rennen war Tom zeitweise sehr stark. Hier waren wir das ganze Wochenende über ganz vorne dabei. Wir haben schon etwas auf den Sieg gehofft, das aber nicht laut gesagt. Am Ende hat sich unser Traum erfüllt und Tom hat einen sehr wichtigen Sieg erkämpft. Ich denke, dass der Knopf jetzt wieder aufgegangen ist und dass Toms fahrerische Topform anhalten wird - nicht nur beim Saisonfinale in Valencia, sondern auch in der nächsten Saison!"
Ergebnis Rennen:
1. Thomas Lüthi / SUI / Suter / 36:35.144 min.
2. Stefan Bradl / GER / Kalex / + 0,187 sek.
3. Pol Espargaro / SPA / FTR / + 7,465 sek.
WM Stand nach 16 von 17 Rennen:
1. Stefan Bradl / GER / Kalex / 274 Pkt.
2. Marc Marquez / SPA / Suter / 251 Pkt.
3. Andrea Iannone / ITA / Suter / 172 Pkt.
5. Thomas Lüthi / SUI / Suter / 151 Pkt.
16.10.2011
Thomas Lüthis harter Kampf für Platz elf:
Reifenschäden und eine unfaire Attacke

Der Grand Prix von Australien wurde zu einem harten Kampf für Thomas Lüthi. Der 25jährige Star des Team Interwetten Paddock Moto2 hatte sich in 16 von 25 Runden bereits an die sechste Stelle vorgearbeitet, als er von dem Spanier Pol Espargaro in der 280 km/h schnellen Rechtskurve nach der Start-Zielgeraden nach außen abgedrängt wurde und um ein Haar schwer gestürzt wäre.
Mit Glück und Geschick konnte sich Lüthi, der von der unverschuldeten Kollision mit Espargaro deutlich sichtbare Reifenspuren davongetragen hatte, wieder einfädeln und weiterfahren, fiel aber weit zurück und beendete die 17. Runde erst an 13. Stelle. Anschließend ging Lüthi ein weiteres Mal auf die Jagd, erreichte noch den elften Rang, wunderte sich aber, warum sein Hinterreifen so stark durchdrehte. Die Ursache zeigte sich bei der Inspektion nach dem Rennen: Die linke Reifenflanke war bei Lüthis Kampf derart beansprucht worden, dass sich ganze Stücke aus der Lauffläche gelöst hatten.
Nach dem Rennen ging Lüthi in die Box Espargaros, um seinen Gegner wegen dessen harter Attacke zu konfrontieren. Doch Espargaro winkte ab – und erklärte, der Wind habe ihn nach außen abgetrieben.

Thomas Lüthi – 11. Platz + 22,081 sek.:
„Aus dem Reifen hat es schon früh im Rennen extrem große Stücke herausgerissen, doch ich konnte trotz des enormen Wheelspins noch Tempo machen und angreifen. Das andere Problem war die heikle Situation mit Pol Espargaro. Er bremst die erste Kurve bei 280 km/h an, zieht dann nach links rüber und schiebt mich komplett weg. Und dann hat er noch nicht einmal den Mut, zu der Sache zu stehen. Er meint, der Wind habe ihn rausgedrückt! Das Rennen sonst war positiv, denn wir hatten ein gutes Set-Up und ich konnte problemlos angreifen. Doch leider haben die Reifenprobleme und Espargaro ein besseres Ergebnis verhindert!"
Terrell Thien – Team Manager:
„Wir hatten ein gutes Wochenende - bis auf den Sonntag. Tom ist durch eine ziemlich unfaire Aktion von Pol Espargaro geschlagen worden. Wir sind zu ihm in die Box, wo er von einem normalen Rennmanöver sprach. Er ist sich keiner Schuld bewusst, weshalb die beiden das jetzt wohl auf der Strecke unter sich ausmachen müssen!“
Daniel M. Epp – PADDOCK Grand Prix Management:
„Tom konnte das ganze Rennen über gute Zeiten fahren. Platz drei oder vier wäre möglich gewesen. Dann kam das erste Überholmanöver von Espargaro. Tom hat ihn auf saubere, faire Weise wider eingefangen. Dann kam das zweite Manöver, bei dem der Spanier die Grenzen der Fairness überschritten hat und Tom in die Wiese schickte. Unter diesen Umständen müssen wir mit Platz elf zufrieden sein. Positiv ist auch die Situation im Gesamtklassement, denn dahat sich Tom auf Platz sechs verbessert!"
Ergebnis Rennen:
1. Alex deAngelis / RSM / Motobi / 39:44,574 min.
2. Stefan Bradl / GER / Kalex / + 1,358 sek.
3. Marc Marquez / SPA / Suter / + 6,362 sek.
11. Thomas Lüthi / SUI / Suter / + 22.081 sek.
WM-Stand nach 15 von 17 Rennen:
1. Stefan Bradl / GER / Kalex / 254 Pkt.
2. Marc Marquez / SPA / Suter / 251 Pkt.
3. Andrea Iannone / ITA / Suter / 165 Pkt.
6. Thomas Lüthi / SUI / Suter / 126 Pkt.
08./09.10.2011
DRX Deutsche Rallycross Meisterschaft
Ewald-Pauli-Ring, Schlüchtern
Rolf Volland: Meister mit Köpfchen

Rolf Volland ist im Ziel: Mit einer souveränen Vorstellung beim Finale der ALL-INKL.COM Deutschen Rallycross-Meisterschaft in Schlüchtern sicherte er sich seinen 13. Titel. Der Rekordmeister aus Hilpoltstein gewann mit seinem Skoda Fabia S1600 auf dem Ewald-Pauli-Ring das Finale der Super1600 und steht nach sechs Meisterschaftsrennen mit 120 Punkten in der Tabelle ganz oben. „Mehr geht nicht“, sagt Volland.
Zum ersten Mal seit mehr als 20 Jahren teilen sich allerdings zwei Fahrer die Meisterschaftsehren: Wie Volland hatte auch René Münnich mit seinem Skoda Fabia T16 4x4 bei allen sechs Rennen der Supercars die Nase vorn. „Zwei Skoda an der Spitze. Damit kann ich gut leben“, sagt Volland.

Sechs Rennen, sechs Siege und seit 17 Rennen in Folge auf der Strecke ungeschlagen – das alles hört sich nach einem „Spaziergang“ an, ist in Wirklichkeit aber das Ergebnis einer einzigartigen Professionalität. So hatte Vollandvor Beginn des Rennwochenendes den Wetterbericht eingehend studiert. „Für Samstag gegen 18 Uhr rechneten die Meteorologen mit Regen“, sagt Volland. Um diese Zeit sollten aber gerade die Schnellsten des Zeittrainings starten. Deshalb ließ Volland es im Training langsam angehen, fuhr in bewährter Weise mit der Stoppuhr am Lenkrad so schnell wie gewünscht. Müsste er in einer der ersten Gruppen mit den ganz Langsamen fahren, würde er auf der Jagd nachder Bestzeit Gefahr laufen, sie zeitraubend überrunden zu müssen. Also fuhr er etwas schneller.
Es passte perfekt. Kaum hatte Volland seinen ersten Heat beendet, fing es an zu regnen. Die vermeintlich schnellere Konkurrenz musste auf nasser Piste starten. Am Ende war Volland eine halbe Minute schneller als der zweitbesteFahrer bei den Super1600. Und nicht nur das: Volland war auch um Welten schneller als René Münnich bei den Supercars. Dieser schüttelte nur den Kopf und war sich sicher, dass ein Rallycross-Gott Volland geholfen haben musste.„Dabei bin ich nur mit Köpfchen gefahren“, sagt Volland und grinst.
Auch im zweiten Heat verließ sich Volland nicht auf überirdische Kräfte. Er musste gegen zwei Supercars antreten, die ihm am Start mit ihrem Allradantrieb klar davonziehen würden. So geschah es dann auch. Volland: „Ich habe kurz überlegt, gleich in die längere Joker-Lap zu fahren.“ Dann habe er sich aber anders entschieden, weil die Alternativroute nach seinen Beobachtungen vom Regen noch sehr matschig war. Würde er gleich die Joker Lap wählen, müsste er fast die komplette Distanz mit schmutzigen Reifen fahren.

Ein wenig Glück kam noch hinzu: In dem einem Supercar brach das Gasgestänge, das andere konnte Volland in einer Kurve überraschen. Das war die zweite Bestzeit. Das Finale war schließlich tatsächlich ein Spaziergang. Und nun? Die Jagd nach dem 14. Titel? Volland: „Ich weiß noch nicht. Vielleicht mach ich auch ganz etwas Neues!“ Weiter lässt er sich aber noch nicht in die Karten für 2012 blicken.
08./09.10.2011
Österreichische Rallycross-Staatsmeisterschaft Vize-Staatsmeistertitel für Jürgen Weiß

Beim Saisonfinale auf dem Nordring lief er für das Rallycross-Team Weiß (Ford Focus T16 4x4) nicht nach Wunsch. Der ganze Tag war von technischen Defekten geprägt, dadurch war Jürgen Weiß nicht in der Lage seine Meisterschaftsführung nach Hause zu fahren.
Im ersten Vorlauf musste Jürgen Weiß mit defekter Antriebswelle an der Vorderachse aufgeben. Der zweite Vorlauf verlief recht zufriedenstellen, im dritten Durchgang schlug abermals der Defektteufel zu. Diesmal verabschiedete sich der Antriebsstrang zur Hinterachse. Somit musste Jürgen Weiß im B-Finale antreten, ein Sieg in diesem Lauf hätte den Aufstieg in das A-Finale bedeutet und die Titelchancen gewahrt. Sein direkter Konkurrent um den Meistertitel, der Oberösterreicher Alois Höller, erwischte einen perfekten Tag und hatte sich die Pole Position im A-Finale gesichert.
Doch auch im B-Finale konnte Jürgen Weiß nicht an der Spitze mitmischen, schon in der ersten Runde brach die Bremsleitung am Ford Focus. Somit waren nur noch vorsichtige Runden möglich und mehr als der achte Gesamtrang war nicht mehr zu holen. Titelkonkurrent Alois Höller holte sich den Gesamtsieg auf dem Nordring und damit auch den Staatsmeistertitel bei den Supercars. Jürgen Weiß beschließt eine erfolgreiche Saison mit dem Vize-Staatsmeistertitel.

In der Wertung der FIA Zonen Trophy Zentraleuropa belegte Jürgen Weiß im Endklassement hinter dem Ungarn Zoltan Harsanyi (Mitsubishi Evo 5) und Alois Höller den dritten Rang. Punktemäßig liegt er ex aequo mit Höller, jedoch hat dieser die besseren Einzelergebnisse auf sein Konto verbuchen können.
Trotz der ersten Enttäuschung um die vergebene Titelchance gehörte Jürgen Weiß zu den ersten Gratulanten Höllers und er bedankte sich bei seinem Team und den Sponsoren für die Unterstützung in der Saison 2011.
07.10.2011
KIT-Studententeam gewinnt internationalen Konstruktionswettbewerb für Elektrofahrzeuge

Bei der Formula Electric & Hybrid Italy, einem internationalen Konstruktionswettbewerb, hat ein Team von Studierenden des KIT am Wochenende in Turin den ersten Platz in der Klasse Elektrofahrzeuge erreicht. Das Formula Student Team KA-RaceIng präsentierte mit seinem Elektroauto „KIT11e“ das überzeugendste Paket aus Konstruktion und Rennperformance, Finanzplanung und Verkaufsargumenten. Damit erzielten die Karlsruher unter acht Teams aus Deutschland und Ungarn die beste Gesamtwertung.

02.10.2011
GP von Japan, Motegi, Rennen
Toller Erfolg in Motegi: Thomas Lüthi feiert Comeback auf dem Podium

Thomas Lüthi feiert seine Rückkehr aufs Siegerpodest in der Motorrad-Weltmeisterschaft. Beim Grand Prix von Japan in Motegi erkämpfte der 24 jährige Star des Team Interwetten Paddock Moto2 den dritten Platz und damit den größten persönlichen Triumph seit den Rennen in Qatar und Jerez zu Saisonbeginn, wo er sich die Ränge drei und zwei sichern konnte.
Schon mit konstant schnellen und sehr konkurrenzfähigen Rundenzeiten im Training hatte Lüthi gezeigt, dass sich die zielstrebige Arbeit der vergangenen Wochen, für seine Suter MMXI ein neues Basis-Set-Up zu finden und zur Perfektion zu bringen, gelohnt hatte. Im Rennen war er zunächst Dritter, fiel dann mit leichten Handlingproblemen mit vollem Benzintank etwas zurück und hielt sich lange an fünfter Stelle auf. Im Endspurt drehte er dann aber wieder groß auf, kämpfte sich an Simone Corsi und Stefan Bradl vorbei und sicherte Rang drei.
Das Überholmanöver gegen den bisherigen WM-Leader aus Bayern war gleichzeitig auch ein kleines Geschenk an seinen zweitplatzierten Suter-Markengefährten Marc Márquez, der so um einen Punkt an Bradl vorbeiziehen konnte und die Spitze der WM-Tabelle übernahm. „Mein ganz spezieller Dank gilt Tom – denn er hat uns die WM-Führung beschert“, erklärte Eskil Suter, Geschäftsführer von Suter Racing Technology, der einen besonders grandiosen Tag feiern konnte: Mit Sieger Andrea Iannone, Márquez und Lüthi besetzten drei Suter-Piloten das Podest, Márquez übernahm die WM-Führung und gleichzeitig gewann Suter vorzeitig die Marken-Weltmeisterschaft

Thomas Lüthi – 3. Platz, + 3,686 sek.:
„Es ist schön, zurück auf dem Podium zu sein, und ich bin sehr, sehr zufrieden. Vor allem das Finale des Rennens war super. Ich konnte mich gegen Stefan Bradl und Simone Corsi durchsetzen und war dabei sehr stark auf der Bremse. Es war ein harter Fight, und als ich an den beiden vorbei war, konnte ich noch mehr Tempo machen und voll ans Limit gehen. Das Einzige, auf was wir jetzt noch achten müssen, ist, dass wir am Anfang des Rennens noch besser klarkommen. Das Gefühl fürs Motorrad war nicht so da mit vollem Tank, ich konnte nicht bis ans äußerste Limit gehen, und deshalb konnten Iannone und Márquez gleich etwas wegfahren. Es gibt also noch ein paar Dinge, die ich gerne verbessern will, und vielleicht hilft uns die neue Hinterradschwinge, die wir beim nächsten Grand Prix in Australien erhalten sollen. Doch insgesamt haben wir sehr, sehr gut gearbeitet. Mein Ziel ist nun, diesen neuen Schwung in die letzten Rennen di eser Saison mitzunehmen!“
Terrell Thien - Teammanager:
„Der Erfolg von Tom hat sich schon mit der Trainingsbestzeit am Freitag abgezeichnet. Er konnte sich auch in den Tagen danach kontinuierlich weiter steigern und ist ein Super-Rennen gefahren. Anfangs konnte er zwar nicht ganz dranbeiben, dafür hat er am Ende aber großartig gekämpft. Mein Glückwunsch geht an ihn, aber auch an unseren Hersteller Eskil Suter und sein Team von Suter Racing Technology, die hier in Motegi vorzeitig die Marken-Weltmeisterschaft gewinnen konnten!“
Daniel M. Epp – PADDOCK Grand Prix Management:
„Ich freue mich sehr über dieses Podium. Wir waren in allen Trainings und im Qualifying vorn dabei und über das ganze Wochenende hinweg konkurrenzfähig. In den zahlreichen Fights um Platz drei mit Bradl und Corsi hat Tom mit viel Biss dagegen gehalten und sich am Ende durchgesetzt. Nun fehlen uns elf Punkte auf Platz vier in der WM-Wertung. Diesen kleinen Rückstand nehmen wir nun in den letzten drei Rennen der Saison in Angriff. Mein Glückwunsch auch an Eskil Suter, der heute die Markenweltmeisterschaft in der Moto2-Klasse feiern konnte. Tom sitzt also eindeutig auf dem richtigen Material!“
Ergebnis Rennen:
1. Andrea Iannone / ITA / Suter / 43:25,007 min.
2. Marc Marquez / SPA / Suter / + 1,999 sek.
3. Thomas Lüthi / SUI / Suter / + 3,686 sek.
WM-Stand nach 14 von 17 Rennen:
1. Marc Marquez / SPA / Suter / 235 Pkt.
2. Stefan Bradl / GER / Kalex / 234 Pkt.
3. Andrea Iannone / ITA / Suter / 157 Pkt.
7. Thomas Lüthi / SUI / Suter / 121 Pkt.
25.09.2011
Österreichische Rallycross-Staatsmeisterschaft 2011 - Jürgen Weiß verteidigt die Führung

Beim vorletzten Lauf zur Rallycross-Staatsmeisterschaft im ungarischen Nyirad konnte Jürgen Weiß (Ford Focus T16 4x4) am 24. und 25. September 2011, in einem turbulenten Rennen seine Führung in der Österreichischen Meisterschaft verteidigen. Mit 77 Punkten steht Jürgen Weiß an der Tabellenspitze.
Die Entscheidung fällt beim Saisonfinale am Nordring in Fuglau am 9. Oktober 2011.
18.09.2011
DRX Deutsche Rallycross Meisterschaft auf dem Duivelsberg-Circuit in Maasmechelen
Der fünfte Sieg im fünften Rennen: Rolf Volland

So richtig jubeln konnte Rolf Volland erst auf der Rückfahrt von Belgien zurück nach Hilpoltstein. Da hatte er nämlich Zeit, die Ergebnisse des fünften Laufs zur ALL-INKL.COM Deutschen Rallycross-Meisterschaft auf dem Duivelsberg-Circuit in Maasmechelen in Ruhe zu analysieren. Und was er sah, machte Volland glücklich: Im zweiten Qualifikationslauf hatte er mit seinem Skoda Fabia RS S1600 Bestzeit gefahren, die Stoppuhren waren bei 2:45,75 Minuten stehen geblieben.
Damit war Volland gut zwei Sekunden schneller als Jussi-Petteri Leppihalme beim Europa-
meisterschaftslauf an gleicher Stelle im August. Der Finne hatte mit seinem Renault Clio 2:47,97 Minuten verbucht. „Das ist doch mal ein Wort“, sagt Volland nicht ohne Stolz. „Ich bin hier in der Deutschen Meisterschaft ganz ohne Druck gefahren und trotzdem war ich schneller als die Top-Fahrer aus der Europameisterschaft.“ Im Fahrerlager von Maasmechelen seien auch schon wieder die Stimmen laut geworden, die ihn zu weiteren Starts in der EM auffordern wollten. Volland winkt aber ab: „Alles zu seiner Zeit.“

Außerdem hat er noch einen anderen Job zu erledigen: Auch in Belgien gewann er wieder das Finale der S1600. Das war der fünfte Sieg im fünften Rennen. Eine perfekte Bilanz. Die hat allerdings auch René Münnich mit seinem Skoda Fabia T16 4x4 bei den Supercars aufzuweisen, so dass die beiden Skoda-Fahrer jetzt punktgleich in das Finale am 8./9. Oktober auf dem Ewald-Pauli-Ring in Schlüchtern gehen. Eine Grund zur Aufregung sieht Volland deshalb zurzeit nicht. Nach zwölf Deutschen Meisterschaften sieht man die ganze Angelegenheit vermutlich etwas gelassener.
18.09.2011
Rallycross-ÖM in der Endphase
Team Weiß im Titelkampf

Beim vorletzten Lauf zur ÖM könnte bereits eine Vorentscheidung im Titelkampf fallen. Insgesamt haben zwar noch sechs Piloten theoretische Titelchancen, die Entscheidung wird aber zwischen dem Gesamtführenden Jürgen Weiß und dem achtfachen österreichischen Meister Alois Höller fallen. Beide bringen einen Ford Focus T16 4x4 an den Start und haben sich für den Showdown bestens vorbereitet.
Der Focus von Jürgen Weiß wurde in den heiligen Hallen von Tuner Ing. Andy Gabat komplett überarbeitet, Titelkonkurrent Alois Höller hat seinem Gefährt einen neuen Motor spendiert. Für eine vorzeitige Entscheidung bräuchte Jürgen Weiß jedoch in Ungarn einen Podestplatz wenn Höller gleichzeitig punktelos bleibt. Es ist also sehr wahrscheinlich, dass die Entscheidung erst beim Finale auf dem Nordring in Fuglau im Oktober fällt. Dort geht es für Jürgen Weiß dann auch um den Titel in der FIA Zonen Trophy Zentraleuropa.
Rallycross-ÖM nach sieben Läufen, Supercars:
1. Jürgen Weiß /A, Ford Focus T16 4x4, 62 Punkte
2. Alois Höller /A, Ford Focus T16 4x4,57
3. Tristan Ekker /A, VW Polo TFSI T16 4x4,54
4. Ales Mrkacek /CZ, Mitsubishi Evo 9,49
5. Piotr Dyjak /PL, Mitsubishi Evo 8,29
6. Otakar Vyborny /CZ, Mitsubishi Evo 9,24
7. Stanislav Brunat /CZ, Seat Leon TDI 4x4,21
8. Peter Ramler /A, Seat Leon T16 4x4, 20
9. Marek Zeman /CZ, Ford Fiesta ST T16 4x4,20
10. Zoltan Harsanyi /H, Mitsubishi Evo 5,2
11. Lukasz Zoll /PL, Subaru Impreza WRS STI,20
12. Vratislav Kinter /CZ, Peugeot 306 T16 4x4,19
13. Pavel Koutny /CZ, Ford Fiesta Mk7 T16 4x4,17
14. Tamas Revesz /H, Skoda Fabia T16 4x4,1
15. Csaba Spitzmüller /H, Mitsubishi Evo 8,13
16. Marcin Wicik /PL, Ford Fiesta ST T16 4x4,11
17. Laszlo Vnoucsek /H, Nissan Sunny GTI-R,9
18.09.2011
GP von Aragon, Alcaniz, Rennen
Verhaltener Start und ein tolles Finale
für Thomas Lüthi

Team Interwetten Paddock Moto2-Pilot Thomas Lüthi hatte in den ersten Runden des Grand Prix von Aragón Mühe, sein Motorrad auf die richtigen Linien zu zwingen und fiel von Startplatz elf bis auf den 16. Rang zurück. Mit leerer werdendem Benzintank kam der 24 jährige aus Oberdiessbach/Schweiz aber immer besser in Fahrt. Zu Rennmitte wieder Elfter, kämpfte er bis zum Finale in der Verfolgergruppe mit und kam am Ende vor WM-Leader Stefan Bradl als Siebter ins Ziel.
Thomas Lüthi – 7. + 11,005 sek.:
„Ich hatte ein Set-Up-Problem und konnte mit dem vollen Tank in den ersten drei, vier Runden nicht voll reinhalten. Als der Sprit weniger wurde, hat man gesehen, dass ich super mitkämpfen und Plätze gut machen konnte. Schade, dass ich gegen Smith und Espargaro nicht gewonnen habe, aber das war ein normaler Kampf auf der Strecke und das geht in Ordnung. Was nicht in Ordnung geht ist, dass ich am Anfang überholt wurde, aber selbst nicht überholen konnte. Das darf nicht sein!“
Terrell Thien - Teammanager:
„Am Anfang hatte Tom Probleme auf der Bremse, was mit der Gewichtsverteilung mit vollem Tank zu tun hatte. Im Mittelteil hat er wieder gut aufgeschlossen und ist im Großen und Ganzen ein sehr gutes Rennen gefahren. Wir hatten uns vom Ergebnis her jedoch ein wenig mehr versprochen, weil das Set-Up eigentlich gepasst hatte. Unsere Chance aufs Podest haben wir in den ersten fünf Runden verpasst!“
Alfred Willeke – Cheftechniker:
„Wir haben hier viel am Einlenk- und Linienverhalten des Motorrades gearbeitet. Wir konnten wichtige Verbesserungen erzielen, doch hat das Set-Up dann offensichtlich nicht mehr perfekt zum vollen Benzintank gepasst. Zwei Kilogramm mehr oder weniger machten einen entscheidenden Unterschied!“
Daniel M. Epp – PADDOCK Grand Prix Management:
„Tom ist super gefahren und hat tolle Rundenzeiten abgeliefert, aber dennoch sind wir nicht ganz zufrieden mit der Ausbeute. Ein Platz in den Top drei, vier, fünf war heute drin, aber mit dem Startplatz und mit seinen Schwierigkeiten in den ersten Runden haben wir das vergeben!“
Ergebnis Rennen:
1. Marc Marquez / SPA / Suter / 40:20.575 min.
2. Andrea Iannone/ ITA / Suter / + 2,466 sek.
3. Simone Corsi / ITA / FTR / + 2,574 sek.
7. Thomas Lüthi / SUI / Suter / + 11,005 sek.
WM-Stand nach 13 von 17 Rennen:
1. Stefan Bradl / GER / Kalex / 221 Pkt.
2. Marc Marquez / SPA / Suter / 215 Pkt.
3. Andrea Iannone/ ITA / Suter / 132 Pkt.
7. Thomas Lüthi / SUI / Suter / 106 Pkt.
04.09.2011
GP von San Marino in Misano Adriatico, Rennen
Thomas Lüthi rettet nach
Beinahe-Sturz noch Platz acht

In der dritten Kurve wäre der San Marino-Grand Prix fast zu Ende gewesen für Thomas Lüthi. Die Suter MMXI des Interwetten Paddock Moto2-Piloten keilte aus, nur mit Glück und Können brachte der 24jährige sein Motorrad wieder unter Kontrolle. Elfter nach der ersten Runde, machte sich Lüthi dann auf die Jagd nach der Spitzengruppe, war nach drei Runden Zehnter, nach fünf Runden Neunter und übernahm sieben Runden vor dem Zieldurchlauf Platz acht.
Weiter nach vorn kam der populärste Schweizer Motorradstar allerdings nicht mehr: Der Anschluss an die Piloten vor ihm war zu diesem Zeitpunkt längst abgerissen, ohne Windschatten hatte Lüthi keine Chance, noch weiter nach vorn zu kommen.
Thomas Lüthi – 8. Platz :
„Mein Problem war, dass ich kurz nach dem Start in der dritten Kurve einen Highsider hatte. Ich brachte das Motorrad zwar wieder unter Kontrolle, verlor aber viele Plätze und den Anschluss zur Spitzengruppe. Nach diesem Zwischenfall konnte ich im gleichen Tempo fahren wie die Jungs an der Spitze und wieder einige Positionen aufholen. Leider aber kam ich nicht mehr an die Spitzengruppe heran und wurde nur Achter. Mit meiner Fahrweise selbst kann ich trotzdem zufrieden sein: Es war ein sehr hartes Rennen, und ich war konstant am Limit!“
Terrell Thien - Teammanager:
„Es war ein hartes Rennen für den Tom. In Kurve drei, gleich nach dem Start, hatte er einen Highsider. Da ist dann eine Lücke von vier Sekunden entstanden, die er Mitte des Rennens wieder zufahren musste. Allerdings hat er sich mit Simone Corsi etwas schwer getan, und als er vorbei war, war der Hinterreifen am Ende. Tom hatte das ganze Rennen über einen schnellen Rhythmus, doch natürlich haben wir uns etwas mehr ausgerechnet als den achten Platz.
Alfred Willecke – Cheftechniker: „Natürlich sind wir nicht ganz zufrieden mit dem Ergebnis, denn es hätte mehr drin sein können. Toms Pace im Rennen hat gepasst, leider hat er aber zu lange gebraucht, bis er den Corsi überholen konnte.“

Ergebnis Rennen:
1. Marc Marquez / SPA / Suter / 43:08.197 min.
2. Stefan Bradl / GER / Kalex / + 0,619 sek.
3. Andrea Iannone / ITA / Suter / + 0,713 sek.
8. Thomas Lüthi / SUI / Suter / + 8,739 sek.
WM-Stand nach 12 von 17 Rennen:
1. Stefan Bradl / GER / Kalex / 213 Pkt.
2. Marc Marquez / SPA / Suter / 190 Pkt.
3. Andrea Iannone / ITA / Suter / 112 Pkt.
7. Thomas Lüthi / SUI / Suter / 96 Pkt.
28.08.2011
GP Indianapolis in Indianapolis, Rennen
Nur Platz 17: Reifenprobleme vereiteln Erfolg
von Thomas Lüthi

Es hätte ein perfekter Tag werden können. Thomas Lüthi heftete sich mit einem Blitzstart an die Fersen des Spitzentrios und lag nach einer Runde an vielversprechender vierter Stelle. Doch anstatt noch weiter nach vorn zu kommen, fiel der Team Interwetten Paddock Moto2-Pilot beim Indianapolis-Grand Prix zurück. Fünfter in Runde zwei, Sechster in Runde drei, Zehnter ab Runde acht und schließlich, beim Zieleinlauf, auf den enttäuschenden 17. Rang: Der Hinterreifen des 24jährigen aus Oberdiessbach/Schweiz hatte schon frühzeitig Grip verloren und war bei Rennende komplett zerstört.
Thomas Lüthi – 17. Platz:
„Viel gibt es nicht zu sagen. Der Hinterreifen ist komplett aufgerieben, beim Zieleinlauf war keinerlei Gummi mehr drauf. Und was den Grip angeht, war schon nach drei Runden Feierabend. Ich hatte keine Chance. Ich hatte einen guten Start und dachte die ersten zwei Runden lang, dass es gehen würde und dass ich um die Spitze würde mitfahren können. Doch dann ist der Reifen eingebrochen. Ich habe noch versucht, meinen Fahrstil zu ändern und noch früher aufzurichten, aber das hat nichts gebracht, denn ich hatte null Traktion. Mir hat es regelrechte Fetzen vom Reifen gerissen!“
Terrell Thien - Teammanager:
„Wir sind nicht einmal in die Nähe unserer Rundenzeiten vom Qualifying herangekommen. Fakt ist, dass am Reifen an der linken Seite absolut nichts an Gummi mehr drauf ist. Jetzt müssen wir herausfinden, woran das lag. Tom hat alles versucht und getan, was ging. Doch wenn man sich das Hinterrad anschaut, ist es offensichtlich, dass nicht mehr zu erreichen war!“
Alfred Willecke – Cheftechniker:
„Wir haben bis jetzt noch keinen konkreten Verdacht, was zu dem Problem geführt hat. Dafür ist es noch zu früh. Es sieht jedoch so aus, als hätten sich die Streckenverhältnisse von gestern auf heute in einer Art und Weise geändert, die überhaupt nicht zur Abstimmung unseres Motorrads gepasst hat. Der Hinterreifen links ist komplett fertig. So kann man natürlich kein Rennen fahren!“
Ergebnis Rennen:
1. Marc Marquez / SPA / Suter / 45:50.601 min.
2. Pol Espargaro / SPA / FTR / + 1,889 sek.
3. Esteve Rabat / SPA / FTR / + 2,310 sek.
17. Thomas Lüthi / SUI / Suter / + 27,546 sek.
WM-Stand nach 11 von 17 Rennen:
1. Stefan Bradl / GER / KALEX / 193 Pkt.
2. Marc Marquez / SPA / Suter / 165 Pkt.
3. Andrea Iannone / ITA / FTR / 96 Pkt.
7. Thomas Lüthi / SUI / Suter / 88 Pkt.
28.08.2011
DRX Deutsche Rallycross Meisterschaft in Estering Buxdehude:
Rolf Volland gewinnt im Reifenpoker
Wechselndes Wetter, Reifenpoker und gute Kenntnisse der Regeln – das sind die Zutaten die Rekordmeister Rolf Volland braucht, um besonders stark zu sein. Beim vierten Lauf zur ALL-INKL.COM Deutschen Rallycross-Meisterschaft auf dem Estering setzte sich der Hilpoltsteiner am Ende eines turbulenten Renntags souverän durch. Mit seinem Skoda Fabia S1600 gewann Volland das Finale der Super1600 und verteidigte die Führung in der Meisterschaft.
Beim ersten Meisterschaftslauf nach der Sommerpause war die Konkurrenz bei den Super1600 stark wie nie angetreten – allen voran Ex-Europameister Sven Seeliger im Ford Fiesta. Gleich im Zeittraining hatte Volland das Nachsehen, Seeliger war einen Hauch, genau um drei Hundertstelsekunden, schneller. Aber schon im ersten Heat schlug Volland zurück. Obwohl er sich einmal verschaltete, fuhr er Bestzeit. Sie lag nur eine Sekunde über dem bestehenden Bahnrekord.

Und dann wurde das Rennen zur Lotterie. Volland: „Ich war auf Trockenreifen zum Vorstart gerollt. Plötzlich fing es an zu regnen. Es goss wie aus Eimern.“ Jetzt durften die Reifen nicht mehr gewechselt werden. Prompt war der Start nicht optimal, Volland lag in der ersten Kurve nur an dritter Stelle, konnte sich dann aber erst den starken Dänen Peter Lindgaard (Opel Corsa) schnappen, dann auch Lokalmatador Andreas Steffen (Peugeot 206). Volland gewann diesen Heat, die Zeit reichte aber nicht ganz. Seeliger, der in einem anderen Lauf gestartet war, hatte ihm gut zwei Sekunden „eingeschenkt“.
Vor dem dritten Heat wurde gerechnet. Seeliger und Volland hatten jeweils eine Bestzeit und eine zweitbeste Zeit, Volland aber die insgesamt schnellste Zeit. Als Seeliger dann auf einen Start im dritten Heat verzichtete, um sein Material zu schonen, wusste Volland: Er hatte die Pole-position fürs Finale sicher, auch wenn er ebenfalls auf den dritten Lauf verzichtete. So geschah es denn auch.

Das Drama war damit aber noch nicht beendet. Vor dem Finale hatte es zwar aufgehört zu regnen, der Asphalt war auch schon trocken, dafür waren die Schotterpassagen noch ein einziges Schlammbad. Jetzt spielte Volland seine ganze Routine aus, pokerte hoch und zog Regenreifen auf. Seeliger hielt dagegen und setzte auf Trockenreifen. Als schnellster Fahrer der Qualifikation durfte Volland den Startplatz frei wählen. Da er vorher beobachtet hatte, dass der Asphalt ganz rechts sehr rutschig war, entschied er sich für einen Platz in der Mitte. In der ersten Kurve nach dem Start war klar, dass Volland alles richtig gemacht hatte. Er führte vor Seeliger und Lindgaard, und so blieb es auch bis ins Ziel.
Volland hat jetzt 80 Punkte auf seinem Konto – genau so viele wie René Münnich, der mit einem Skoda Fabia T16 4x4 bei den Supercars startet und ebenfalls schon viermal gewonnen hat. Der Paarlauf an der Tabellenspitze geht also weiter.
28.08.2011
GP Indianapolis in Indianapolis, Rennen
Nur Platz 17: Reifenprobleme vereiteln Erfolg
von Thomas Lüthi

Es hätte ein perfekter Tag werden können. Thomas Lüthi heftete sich mit einem Blitzstart an die Fersen des Spitzentrios und lag nach einer Runde an vielversprechender vierter Stelle. Doch anstatt noch weiter nach vorn zu kommen, fiel der Team Interwetten Paddock Moto2-Pilot beim Indianapolis-Grand Prix zurück. Fünfter in Runde zwei, Sechster in Runde drei, Zehnter ab Runde acht und schließlich, beim Zieleinlauf, auf den enttäuschenden 17. Rang: Der Hinterreifen des 24jährigen aus Oberdiessbach/Schweiz hatte schon frühzeitig Grip verloren und war bei Rennende komplett zerstört.
Thomas Lüthi – 17. Platz:
„Viel gibt es nicht zu sagen. Der Hinterreifen ist komplett aufgerieben, beim Zieleinlauf war keinerlei Gummi mehr drauf. Und was den Grip angeht, war schon nach drei Runden Feierabend. Ich hatte keine Chance. Ich hatte einen guten Start und dachte die ersten zwei Runden lang, dass es gehen würde und dass ich um die Spitze würde mitfahren können. Doch dann ist der Reifen eingebrochen. Ich habe noch versucht, meinen Fahrstil zu ändern und noch früher aufzurichten, aber das hat nichts gebracht, denn ich hatte null Traktion. Mir hat es regelrechte Fetzen vom Reifen gerissen!“
Terrell Thien - Teammanager:
„Wir sind nicht einmal in die Nähe unserer Rundenzeiten vom Qualifying herangekommen. Fakt ist, dass am Reifen an der linken Seite absolut nichts an Gummi mehr drauf ist. Jetzt müssen wir herausfinden, woran das lag. Tom hat alles versucht und getan, was ging. Doch wenn man sich das Hinterrad anschaut, ist es offensichtlich, dass nicht mehr zu erreichen war!“
Alfred Willecke – Cheftechniker:
„Wir haben bis jetzt noch keinen konkreten Verdacht, was zu dem Problem geführt hat. Dafür ist es noch zu früh. Es sieht jedoch so aus, als hätten sich die Streckenverhältnisse von gestern auf heute in einer Art und Weise geändert, die überhaupt nicht zur Abstimmung unseres Motorrads gepasst hat. Der Hinterreifen links ist komplett fertig. So kann man natürlich kein Rennen fahren!“
Ergebnis Rennen:
1. Marc Marquez / SPA / Suter / 45:50.601 min.
2. Pol Espargaro / SPA / FTR / + 1,889 sek.
3. Esteve Rabat / SPA / FTR / + 2,310 sek.
17. Thomas Lüthi / SUI / Suter / + 27,546 sek.
WM-Stand nach 11 von 17 Rennen:
1. Stefan Bradl / GER / KALEX / 193 Pkt.
2. Marc Marquez / SPA / Suter / 165 Pkt.
3. Andrea Iannone / ITA / FTR / 96 Pkt.
7. Thomas Lüthi / SUI / Suter / 88 Pkt.
28.08.2011
DRX Deutsche Rallycross Meisterschaft in Estering Buxdehude:
Rolf Volland gewinnt im Reifenpoker
Wechselndes Wetter, Reifenpoker und gute Kenntnisse der Regeln – das sind die Zutaten die Rekordmeister Rolf Volland braucht, um besonders stark zu sein. Beim vierten Lauf zur ALL-INKL.COM Deutschen Rallycross-Meisterschaft auf dem Estering setzte sich der Hilpoltsteiner am Ende eines turbulenten Renntags souverän durch. Mit seinem Skoda Fabia S1600 gewann Volland das Finale der Super1600 und verteidigte die Führung in der Meisterschaft.
Beim ersten Meisterschaftslauf nach der Sommerpause war die Konkurrenz bei den Super1600 stark wie nie angetreten – allen voran Ex-Europameister Sven Seeliger im Ford Fiesta. Gleich im Zeittraining hatte Volland das Nachsehen, Seeliger war einen Hauch, genau um drei Hundertstelsekunden, schneller. Aber schon im ersten Heat schlug Volland zurück. Obwohl er sich einmal verschaltete, fuhr er Bestzeit. Sie lag nur eine Sekunde über dem bestehenden Bahnrekord.

Und dann wurde das Rennen zur Lotterie. Volland: „Ich war auf Trockenreifen zum Vorstart gerollt. Plötzlich fing es an zu regnen. Es goss wie aus Eimern.“ Jetzt durften die Reifen nicht mehr gewechselt werden. Prompt war der Start nicht optimal, Volland lag in der ersten Kurve nur an dritter Stelle, konnte sich dann aber erst den starken Dänen Peter Lindgaard (Opel Corsa) schnappen, dann auch Lokalmatador Andreas Steffen (Peugeot 206). Volland gewann diesen Heat, die Zeit reichte aber nicht ganz. Seeliger, der in einem anderen Lauf gestartet war, hatte ihm gut zwei Sekunden „eingeschenkt“.
Vor dem dritten Heat wurde gerechnet. Seeliger und Volland hatten jeweils eine Bestzeit und eine zweitbeste Zeit, Volland aber die insgesamt schnellste Zeit. Als Seeliger dann auf einen Start im dritten Heat verzichtete, um sein Material zu schonen, wusste Volland: Er hatte die Pole-position fürs Finale sicher, auch wenn er ebenfalls auf den dritten Lauf verzichtete. So geschah es denn auch.

Das Drama war damit aber noch nicht beendet. Vor dem Finale hatte es zwar aufgehört zu regnen, der Asphalt war auch schon trocken, dafür waren die Schotterpassagen noch ein einziges Schlammbad. Jetzt spielte Volland seine ganze Routine aus, pokerte hoch und zog Regenreifen auf. Seeliger hielt dagegen und setzte auf Trockenreifen. Als schnellster Fahrer der Qualifikation durfte Volland den Startplatz frei wählen. Da er vorher beobachtet hatte, dass der Asphalt ganz rechts sehr rutschig war, entschied er sich für einen Platz in der Mitte. In der ersten Kurve nach dem Start war klar, dass Volland alles richtig gemacht hatte. Er führte vor Seeliger und Lindgaard, und so blieb es auch bis ins Ziel.
Volland hat jetzt 80 Punkte auf seinem Konto – genau so viele wie René Münnich, der mit einem Skoda Fabia T16 4x4 bei den Supercars startet und ebenfalls schon viermal gewonnen hat. Der Paarlauf an der Tabellenspitze geht also weiter.
28.08.2011
GP Indianapolis in Indianapolis, Rennen
Nur Platz 17: Reifenprobleme vereiteln Erfolg
von Thomas Lüthi

Es hätte ein perfekter Tag werden können. Thomas Lüthi heftete sich mit einem Blitzstart an die Fersen des Spitzentrios und lag nach einer Runde an vielversprechender vierter Stelle. Doch anstatt noch weiter nach vorn zu kommen, fiel der Team Interwetten Paddock Moto2-Pilot beim Indianapolis-Grand Prix zurück. Fünfter in Runde zwei, Sechster in Runde drei, Zehnter ab Runde acht und schließlich, beim Zieleinlauf, auf den enttäuschenden 17. Rang: Der Hinterreifen des 24jährigen aus Oberdiessbach/Schweiz hatte schon frühzeitig Grip verloren und war bei Rennende komplett zerstört.
Thomas Lüthi – 17. Platz:
„Viel gibt es nicht zu sagen. Der Hinterreifen ist komplett aufgerieben, beim Zieleinlauf war keinerlei Gummi mehr drauf. Und was den Grip angeht, war schon nach drei Runden Feierabend. Ich hatte keine Chance. Ich hatte einen guten Start und dachte die ersten zwei Runden lang, dass es gehen würde und dass ich um die Spitze würde mitfahren können. Doch dann ist der Reifen eingebrochen. Ich habe noch versucht, meinen Fahrstil zu ändern und noch früher aufzurichten, aber das hat nichts gebracht, denn ich hatte null Traktion. Mir hat es regelrechte Fetzen vom Reifen gerissen!“
Terrell Thien - Teammanager:
„Wir sind nicht einmal in die Nähe unserer Rundenzeiten vom Qualifying herangekommen. Fakt ist, dass am Reifen an der linken Seite absolut nichts an Gummi mehr drauf ist. Jetzt müssen wir herausfinden, woran das lag. Tom hat alles versucht und getan, was ging. Doch wenn man sich das Hinterrad anschaut, ist es offensichtlich, dass nicht mehr zu erreichen war!“
Alfred Willecke – Cheftechniker:
„Wir haben bis jetzt noch keinen konkreten Verdacht, was zu dem Problem geführt hat. Dafür ist es noch zu früh. Es sieht jedoch so aus, als hätten sich die Streckenverhältnisse von gestern auf heute in einer Art und Weise geändert, die überhaupt nicht zur Abstimmung unseres Motorrads gepasst hat. Der Hinterreifen links ist komplett fertig. So kann man natürlich kein Rennen fahren!“
Ergebnis Rennen:
1. Marc Marquez / SPA / Suter / 45:50.601 min.
2. Pol Espargaro / SPA / FTR / + 1,889 sek.
3. Esteve Rabat / SPA / FTR / + 2,310 sek.
17. Thomas Lüthi / SUI / Suter / + 27,546 sek.
WM-Stand nach 11 von 17 Rennen:
1. Stefan Bradl / GER / KALEX / 193 Pkt.
2. Marc Marquez / SPA / Suter / 165 Pkt.
3. Andrea Iannone / ITA / FTR / 96 Pkt.
7. Thomas Lüthi / SUI / Suter / 88 Pkt.
14.08.2011
GP Tschechien in Brünn, Rennen
Platz fünf statt Siegerpodest:
Elektronikproblem bremst Thomas Lüthi

Thomas Lüthi hätte beim Grand Prix der Tschechischen Republik in Brünn einen Podestplatz, womöglich sogar den Sieg erobern können. Der 24 jährige Team Interwetten Paddock Moto2-Pilot hatte sich eine perfekte Rennstrategie ausgedacht und hielt sich lange in der fünfköpfigen Spitzengruppe versteckt, um seinen weichen Hinterreifen möglichst lange schonen zu können.
Thomas Lüthi - 5. Platz:
„Zunächst lief alles wie geplant. Ich war wirklich gut drauf, bin locker in der Spitzengruppe mitgefahren und habe meinen Hinterreifen übers ganze Rennen hinweg geschont, um im Finale angreifen zu können. Ich war bereit, um den Sieg zu kämpfen. Doch dann hatten wir ein Elektronikproblem und daraus resultierende Zündaussetzer, die mich gebremst und alle Chancen auf eine Attacke zunichte gemacht haben. Das ist sehr, sehr schade!“
Alfred Willecke – Cheftechniker:
„Es war ein sehr schnelles Rennen mit Rundenzeiten wie im Qualifying. Tom konnte das Tempo zwar mitgehen, in der entscheidenden Phase aber nicht angreifen. Ohne dieses Elektronikproblem wäre ein Podestplatz in Reichweite gewesen!“
Therell Thien - Teammanager:
"Tom hat versucht, alles so zu tun, wie wir besprochen hatten. Er hat sich schön in der Gruppe aufgehalten und versucht, die Reifen zu schonen, um im Finale angreifen zu können. In den letzten fünf, sechs Runden spielte dann ein Elektronikteil verrückt, und der Tom hat dann nur noch das nach Hause gefahren, was möglich war. Es ist super-ärgerlich!"
Daniel M.Epp – PADDOCK Grand Prix Management:
„Aus technischen Gründen konnte Tom am Schluss nicht mehr mitfahren und hat auf diese Weise seine Chancen, ganz vorne mitzukämpfen, verpasst. Sein Ärger ist verständlich!“
Ergebnis Rennen:
1. Andrea Iannone / ITA / Suter / 41:13,255 min.
2. Marc Marquez / SPA / Suter / + 0,161 sek.
3. Stefan Bradl / GER / Kalex / + 0,407 sek.
5. Thomas Lüthi / SUI / Suter / + 4,225 sek
13.08.2011
GP Tschechien in Brünn, Samstag
Lüthi holt Startplatz vier – und will aufs Podest

Team Interwetten Paddock Moto2-Pilot Thomas Lüthi drehte am zweiten Trainingstag des Grand Prix Tschechien in Brünn groß auf und sicherte sich als Vierter einen Startplatz in der zweiten Reihe. Mit seiner Zeit von 2:02,848 Minuten lag er nur um gut drei Zehntelsekunden hinter seinem Suter MMXI-Markengefährten Marc Márquez aus Spanien und ist nun zuversichtlich, auch im Rennen in der Spitzengruppe mitkämpfen zu können. „Wir wollen aufs Podium – denn dort gehören wir wieder hin“, erklärte sein Team-Manager Therrell Thien.

Lüthi gelang seine Top-Leistung, obwohl das dritte freie Training am Samstagvormittag buchstäblich ins Wasser gefallen war. Ein vorangegangener Regenguss hatte ein sinnvolles Arbeiten nicht ermöglicht, doch Cheftechniker Alfred Willecke reagierte prompt und stellte den Arbeitsplan für das Qualifying am Nachmittag um.
Thomas Lüthi - 4. in 2:02,848 min.:
„Es war auf jeden Fall ein gutes Training, ganz klar. Natürlich war es schade, dass wir das Vormittagstraining nicht richtig nutzen konnten und unser Plan, verschiedene Dinge durchzuprobieren, ins Wasser gefallen ist. Danach haben wir den Ablauf für den Nachmittag ein wenig geändert. Wir haben sofort auf den weicheren Reifen gesetzt und damit unsere Setup-Arbeit durchgezogen. Das ist sehr gut gegangen. Ich konnte gleich ans Limit gehen und sehr klare Aussagen über das Motorrad machen. Zum Schluss bin ich nochmals mit neuen Reifen rausgefahren und hatte einen sehr guten Run. Leider hat es nicht für die erste Reihe gereicht!“
Alfred Willecke – Cheftechniker:
"Wir sind zufrieden. Tom war wirklich sehr schnell. Leider haben wir nur den undankbaren vierten Platz holen können, aber ich denke, dass wir morgen sehr gut aussehen werden. Tom konnte konstant schnelle Runden fahren. Für das Rennen sind wir gut aufgestellt, auch mit den Reifen. Es wurde Zeit, dass uns wieder mal ein gutes Qualifying geglückt ist!“
Therell Thien - Teammanager:
"Das war ein sehr schönes Qualifying. Wegen des Regens am Vormittag konnten wir nicht alle Verbesserungen am Set-Up auf der Strecke überprüfen, doch im Qualifying zeigte sich dann, dass wir in die richtige Richtung gearbeitet haben. Tom war super motiviert. Wir hoffen jetzt auf ein sehr gutes Rennen morgen. Wir rechnen uns sehr viel aus und wollen auf jeden Fall aufs Podium, denn dort gehören wir wieder hin. Wir werden im Warm-Up, wenn es trocken ist, noch einiges ausprobieren. Ansonsten besprechen wir mit Tom eine Rennstrategie, vor allem, wie wir die Reifen etwas schonen können."
Ergebnis Samstag:
1. Marc Marquez / SPA / Suter / 2:02,493 min.
2. Stefan Bradl / GER / Kalex / 2:02,704 min.
3. Alex de Angelis / RSM / Motobi / 2:02,725 min.
4. Thomas Lüthi / SUI / Suter / 2:02,848 min.
12.08.2011
GP Tschechien in Brünn, Freitag
Zu wenig Reifengrip: 13. Platz für Thomas Lüthi

An einem „durchwachsenen“ ersten Trainingstag belegte Interwetten Paddock Moto2-Pilot Thomas Lüthi beim Grand Prix von Tschechien in Brünn vorläufig den 13. Platz. Der 24jährige aus Oberdiessbach/Schweiz, der sich für die ersten beiden freien Trainings auf der 5,4 Kilometer langen Traditionsstrecke eigentlich deutlich mehr vorgenommen hatte, rüstete zum Ende hin auf den härteren der beiden zur Verfügung stehenden Dunlop-Hinterreifen um, fand aber nicht genügend Grip, um sich an der Zeitenjagd seiner Moto2-Klassenkameraden zu beteiligen. Trotzdem bleiben Lüthi und sein Team zuversichtlich, an den starken fünften Platz beim vorangegangenen Grand Prix in Deutschland anknüpfen zu können.
Thomas Lüthi – 13. in 2.04,269
„Unser klares Ziel war, dort weiterzumachen, wo wir am Sachsenring aufgehört haben und an die guten Leistungen anzuknüpfen, die wir in den ersten Rennen der Saison, vor unserem Tief, bereits erzielt hatten. Ich war gut drauf, wir sind bei unserer Set-Up-Arbeit planmäßig vorangekommen und haben zwei wichtige Schritte machen können, doch leider war es am Ende trotzdem ein durchwachsener Tag. Ich ging im Finale des zweiten freien Trainings zum ersten Mal mit dem härteren Hinterreifen auf die Strecke und habe sofort gemerkt, dass er ziemlich stark rutscht. Auch als ich Druck machte, um ihn noch besser auf Temperatur zu bringen, wurde es nicht viel besser. Nach zwei Runden war mir klar, dass er die falsche Wahl war, doch danach war es zu spät für einen Wechsel, und ich bin das Training ohne weiteren Boxenstopp zu Ende gefahren, ohne mich verbessern zu können. Doch das ist abgehakt – für morgen haben wir bereits einen guten Plan. Wir wissen, dass wir mit den richtigen Reifen deutlich besser aufgestellt sein werden, als es heute den Anschein hatte!“
Alfred Willecke – Cheftechniker:
„Wir haben versucht, das Setting des Motorrads schrittweise zu verbessern und an diese Strecke anzupassen, und das ist uns auch gelungen. Im letzten Exit haben wir noch einen anderen Hinterreifen ausprobiert, den wir im Hinblick aufs Rennen ausprobieren mussten. Leider hat er nicht so funktioniert wie erhofft. Doch es war keine Zeit für einen weiteren Wechsel, deshalb hat Tom die Session mit diesem Reifen zu Ende gebracht!“
Ergebnis Freitag:
1. Stefan Bradl / GER / Kalex / 2:03,166 min.
2. Andrea Iannone / ITA / Suter / 2:03,324 min.
3. Alex de Angelis / RSM / Motobi / 2:03, 351 min.
13. Thomas Lüthi / SUI / Suter / 2:04,269 min.
30.07.2011
Rallycross Sedlcany/CZ
Außer Spesen nichts gewesen

Beim Rallycross im tschechischen Sedlcany kämpften rund 60 Teilnehmer aus vier Nationen um die Punkte in der Österreichischen Meisterschaft und der FIA Zonen Trophy Zentraleuropa. Zusätzlich wurden auch noch Punkte für die tschechische und ungarische Meisterschaft vergeben, das sorgte für hochkarätige Besetzung.

Jürgen Weiß startet mit seinem Ford Focus T16 4x4 bei den Supercars und traf dort auf zwölf Gegner. Er kam sowohl in der ÖM als auch in der FIA Zonen Trophy als Führender nach Sedlcany und wollte seine Position unbedingt verteidigen. Die Voraussetzungen waren anfangs recht gut. Heftiger Dauerregen hatte den Talkessel von Sedlcany in eine Schlammwüste verwandelt. Im Team von Jürgen Weiß wurden sofort die richtigen Maßnahmen ergriffen: So weit wie möglich mit der Motorleistung runter und die Regenreifen montiert.
Das funktionierte recht gut, Jürgen Weiß markierte im freien Training die zweite Zeit hinter dem Ungarn Zoltan Harsanyi (Mitsubishi Evo 5). In derselben Reihenfolge sortierten sich die Piloten auch im Zeittraining ein. Nach den Trainingsläufen reagierte die Rennleitung erstmals auf die Bedingungen. Die unbefahrbare Joker Lap wurde gestrichen und die Rundenanzahl der Vorläufe um jeweils eine Runde gekürzt. Manche Streckenabschnitte waren inzwischen so tief, dass die Allradler kaum weiterkamen und die zweiradgetriebenen Fahrzeuge fast stecken blieben. Noch während die Supercars für den ersten Vorlauf an der Startlinie Aufstellung nahmen, machte das Gerücht eines vorzeitigen Abbruchs die Runde. Trotzdem wurde noch gestartet und Jürgen Weiß gewann seinen Vorlauf souverän. In der zweiten Partie war Zoltan Harsanyi wieder einen Hauch schneller und holte sich somit die erste Vorlaufbestzeit. Unter den 13 Teilnehmern reihte sich Jürgen Weiß wieder an der zweiten Stelle ein und eigentlich lief alles planmäßig für den Niederösterreicher.
Kurz darauf wurde das Gerücht Wahrheit und die Veranstaltung abgebrochen. Ob es für die Meisterschaften Punkte geben wird ist eher fraglich, denn mit nur einem Vorlauf wird die zurückgelegte Distanz für eine Wertung wahrscheinlich nicht reichen. Die Entscheidung liegt aber bei der OSK (österreichische Motorsportbehörde).
Aber egal ob die Veranstaltung mit nur einem Vorlauf gewertet wird oder nicht. Jürgen Weiß bleibt sowohl in der ÖM als auch in der FIA Zonen Trophy an der Spitze. In der FIA Zone steht nur noch ein Lauf am Programm, der findetam 8./9. Oktober auf dem Nordring in Fuglau statt. In der ÖM gibt es davor noch eine Veranstaltung in Ungarn Ende September zu absolvieren.
25.07.2011
Heiß, heißer Kakucs!
Jürgen Weiß hat trotz vieler Schwierigkeiten die Führung in der FIA-Zone ausgebaut!

Nicht nur die Temperaturen waren super heiß (an die 40 Grad im Schatten) sonder auch die Rennen an diesem Wochenende.
Da die Strecke für alle Teilnehmer Neuland war (bis auf die heimischen Starter) hieß es im Zeittraining erstmals eine optimale Abstimmung herauszufahren. Die Strecke ist die, bis Dato, schnellste im Kalender (106 km/H Rundenschnitt!) und sehr flüssig zu fahren, einzig der Schotterteil fuhr sich teils heftig aus und ging sehr auf das Material.

Mit einem 4. Platz im Freien-, und einem 7. Platz im Zeittraining gab es eine erste Standortbestimmung.
Der erste Vorlauf verlief leider nicht nach Wunsch. Nach einem kleinen Ausflug neben die Strecke brach die linke Antriebswelle. Dennoch konnte Jürgen den Boliden mit Heckantrieb ins Ziel retten und betrieb mit der 12. Zeit Schadensbegrenzung.
Der zweite Heat sollte eindeutig besser werden. Jürgen gewann den Start gegen Höller und führte bis in die Letzte Runde, als ausgangs der Joker Lap sich Höller und Weiß über die Vorfahrt nicht einigen konnten und sich der Adamol Focus nach einer Kollision drehte. Nach mehrern Startversuchen gelang es den Ford wieder anzulassen und ins Ziel zu bringen. Trotz dieser Schwierigkeiten reichte es noch zur 8. Besten Zeit.
Somit musste im 3. Vorlauf alles passen. Wieder gewann Jürgen den Start souverän gegen Mrcacek (CZ) und Höller, aber diesmal auch den Vorlauf. Mit einem 5. Platz konnte sich der Neumarkter in die erste Reihe des B-Finales neben den Ungarn Peter Kotan stellen.
Das B-Finale wurde eine eindrucksvolle Demonstration von Jürgen was geht wenn alles passt: Start Ziel Sieg - mit großem Vorsprung, und somit die A-Final Teilnahme gesichert.
Aus der letzten Reihe schoss Jürgen nach dem Start auf Position 4 nach vorne und konnte in den Kampf um das Podest nach dem Dreher von Tomi Revesz (H) eingreifen. Leider stoppte der Focus in der vorletzten Runde mit einer defekten Zündspule.
Dennoch konnte das RX-Team Weiß nach einem schwierigen Wochenende zufrieden die Heimreise antreten. Mit dem 6. Platz konnte sich Jürgen nun alleine an die Tabellenspitze setzen. Der Vorsprung auf den nun 2. Platzierten Zsoltan Harsany beträgt 5,5, und auf Höller 11 Punkte.

Das nächste Rennen findet am 30. Juli im tschechischen Sedlcany statt
17.07.2011
GP Deutschland auf dem Sachsenring, Rennen:
Lüthi erkämpft trotz Reifenproblemen Platz fünf

Interwetten Paddock Moto2-Pilot Thomas Lüthi erkämpfte beim Großen Preis von Deutschland einen starken fünften Platz. In einem erbitterten Duell setzte sich der 24 jährige aus Oberdiessbach/ Schweiz zuerst gegen den Kolumbianer Yonny Hernandez durch und mischte sich dann in den Kampf der Spitzengruppe mit Marc Márquez, Stefan Bradl und Alex de Angelis ein. In den letzten Runden allerdings bezahlte Lüthi dafür, dass er seine Reifen bereits in der Anfangsphase stark beansprucht hatte und musste sich wegen zunehmender Rutschern mit Rang fünf zufrieden geben. Für sein Team Interwetten Paddock war das Resultat trotzdem ein Grund zum Feiern.
„Allmählich entwickelt sich der Sachsenring wirklich zu unserem Heimrennen", schmunzelte Teammanager Terrell Thien. „Die Zuschauer hier sind klasse und die Strecke wird für Tom auch immer schöner zu fahren. Wir hätten hier gern einen Podestplatz erkämpft, doch in den letzten drei, vier Runden hat der Grip am Hinterrad etwas nachgelassen. Wir sind mit dem Wochenende hier jedoch
alles andere als unzufrieden und wir freuen uns jetzt schon auf nächstes Jahr!"
Thomas Lüthi - 5. Platz:
„Ich bin gut durch die erste Kurve gekommen und konnte dort sauber gegenhalten. Bis zum Ende der ersten Runde konnte ich etliche Kollegen überholen und mich bis auf den fünften Rang nach vorn kämpfen. Dann begann das Duell mit Hernandez. Er hat sich lange gewehrt, doch dann fand ich einen Weg vorbei und konnte zur Spitzengruppe aufschließen. Ich konnte dort mitschwimmen und begann, an meine Reifen denken - aber das war zu diesem Zeitpunkt schon zu spät. Ich war zunächst noch konkurrenzfähig, aber sechs Runden vor Schluss ging der Hinterreifen in die Knie und ich war chancenlos, als mich Randy Krummenacher angegriffen hat. Der fünfte Platz ist trotzdem sehr positiv, damit bin ich sehr zufrieden. Gratulation an Randy - er hat eine starke Leistung gezeigt!"
Alfred Willecke – Cheftechniker:
"Natürlich kann man mit dem fünften Platz durchaus zufrieden sein, wobei heute definitiv mehr drin war. Wie Tom berichtete, war unser Hinterreifen viel zu früh am Ende, darum konnte er im Finale nicht mehr angreifen und wir haben noch einen Platz an Krummenacher verloren. Jetzt werden wir unser Set-Up überprüfen und versuchen, solche Probleme in Zukunft zu vermeiden."

Ergebnis Rennen:
1. Marc Marquez / SPA / Suter / 41:37.457 min.
2. Stefan Bradl / GER / Kalex / + 0,896 sek.
3. Alex de Angelis / RSM / Motobi / + 1,387 sek.
5. Thomas Lüthi / SUI / Suter / + 4,185 sek.
WM-Stand nach 9 von 17 Rennen:
1. Stefan Bradl / GER / Kalex / 167 Pkt.
2. Marc Marquez / SPA / Suter / 120 Pkt.
3. Simone Corsi / ITA / Motobi / 84 Pkt.
6. Thomas Lüthi / SUI / Suter / 77 Pkt.
15.07.2011
GP Deutschland auf dem Sachsenring, Freitag
Platz eins für Thomas Lüthi:
„Das gibt mir Motivation“

Interwetten Paddock Moto2-Pilot Thomas Lüthi ist wieder Weltspitze. Nach einer Reihe schwieriger Rennen, in denen der 24jährige Schweizer und sein Cheftechniker Alfred Willecke nach einem neuen Basis-Set-Up für den Suter MMXI-Prototypen suchten, gelang am ersten Trainingstag für den Deutschland-Grand Prix auf dem Sachsenring der Durchbruch – Lüthi holte sich die Tagesbestzeit und war mit einem Wert von 247,6 km/h gleichzeitig auch ganz oben in der Topspeed-Liste. „Das gibt mir Motivation für morgen und fürs weitere Wochenende“, triumphierte er.
Tom Lüthi – 1. in 1:25.458 min.:
„Das war ein wichtiger Tag heute! Die Streckenbedingungen haben sich von heute morgen auf heute nachmittag völlig verändert. Die Reifen haben besser gearbeitet, und das konnten wir nutzen. Wir konnten am Set-Up wirklich gute Schritte machen, die ich auf der Strecke umsetzen konnte, was natürlich Motivation für morgen ist und fürs weitere Wochenende. Bislang hatte ich auf dem Sachsenring immer etwas Mühe. Bei den vielen engen Kurven hier ist es sehr wichtig, dass man die Linie halten kann. Das Suter-Chassis passt sehr gut zu dieser Strecke, und wir sind bei der Abstimmung schon sehr weit gekommen. Natürlich können wir uns nicht in Sicherheit wiegen, denn es sind 25 Fahrer innerhalb einer Sekunde, und ein winziger Fehler genügt, und du bist auf Platz 20. Doch wir werden weiter nach vorne schauen und konzentriert weiterarbeiten!"
Alfred Willecke – Cheftechniker:
„Wir haben von heute morgen auf heute nachmittag versucht, die Geometrie und die Federungsabstimmung weiter zu verfeinern und an die Charakteristik der Strecke anzupassen. Mit neuen Reifen lief es dann so, wie es laufen sollte und wir uns das alle gewünscht haben!“
Daniel M. Epp – PADDOCK Grand Prix Management:
„Der Sachsenring war noch nie eine einfache Strecke für uns, und deshalb hat das Trainingsresultat heute besondere Bedeutung und nimmt nach den schwierigen letzten Rennen etwas Druck weg vom Team und von Tom. Wir wissen ja, dass er’s kann. Ich hoffe, dass es so morgen weitergeht und dass er jenes Selbstvertrauen tankt, das bei seinen Stürzen etwas verlorengegangen ist!“

Ergebnis Freitag:
1. Tom Lüthi / SUI / Suter / 1:25.458 min.
2. Aleix Espargaro/ SPA / Pons Kalex/ 1:25.460 min.
3. Yuki Takahashi / JPN / Moriwaki / 1:25.468 min.
25.06.2011
Dutch TT in Assen, Rennen:
Tom Lüthi: Ein Tanz auf rohen Eiern

Die Dutch TT von Assen wurde für Team Interwetten Paddock Moto2-Pilot Thomas Lüthi zu einem „Tanz auf rohen Eiern“. Das Rennen auf der legendären Rennstrecke wurde zwar als Regenrennen gestartet, doch beschränkte sich das schlechte Wetter dann auf feine Nieselschauer. Die meisten Piloten, darunter auch Lüthi, hatten auf Regenreifen gesetzt, die sich auf der abtrocknenden Piste schnell abnutzten. Lüthi zeigte dennoch ein starkes Rennen und holte als Achter wertvolle Punkte für die Moto2-Gesamtwertung.
Tom Lüthi – 8. Platz:
"Das war ein schwieriges Rennen mit schwierigen Bedingungen - ein Tanz auf rohen Eiern! In der letzten Runde habe ich mich in der Schikane verbremst. Ich dachte, mir wäre einer meiner Gegner dicht auf den Fersen, weshalb ich etwas mehr riskierte als in den Runden zuvor und einen Tick zu spät gebremst habe. Dabei rutschte mir das Hinterrad weg, ich musste durch die Schikane abkürzen, und dabei ist mein Gegner natürlich innen vorbeigehuscht. Wir müssen jetzt weiter am Set-Up arbeiten – doch wenn bei trockenen Bedingungen mit Regenreifen gefahren wird, kann man nicht viel über das Bike aussagen."
Alfred Willecke – Cheftechniker:
"Wie der Tom schon sagte: Dieses Rennen war ein Pokerspiel, sowohl vom Fahrerischen wie vom Motorrad her. Leider haben wir in der letzten Runde noch einen Platz verloren. Doch technisch sehe ich uns auf dem richtigen Weg."
Terrell Thien – Team Manager:
"Wir sind wieder auf einem besseren Weg. Wir haben in Silverstone die Richtung gefunden, die wir einschlagen müssen, und haben uns hier weiter verbessert. Ich denke, dass wir in den nächsten paar Rennen wieder in den Top fünf zu finden sind. Tom war heute weder am Limit noch in Sturzgefahr, es dauert aber nach so einem Sturz wie in Barcelona eine Zeitlang, bis man das Gefühl und das Vertrauen für das Motorrad wiederfindet. Wir haben hier ein, zwei Runden länger gebraucht, um auf konkurrenzfähige Zeiten zu kommen, aber zum Schluss war Toms Rhythmus okay."

Ergebnis Rennen:
1. Marc Marquez / SPA / Suter 44:30,409 min.
2. Kenan Sofuoglu / TUR / Suter + 2,397 sek.
3. Bradley Smith / GBR / Tech3 + 6,418 sek.
8. Tom Lüthi / SUI / Suter + 28,782 sek.
WM Stand nach 7 von 17 Rennen:
1. Stefan Bradl / Kalex 127 Pkt.
2. Marc Marquez / Suter 70 Pkt.
3. Simone Corsi / FTR 67 Pkt.
6. Tom Lüthi / Suter 56 Pkt
24.06.2011
Dutch TT in Assen, Freitag
Topspeed-König Lüthi holt Startplatz vier

Im Qualifikationstraining zum Grand Prix Holland in Assen holte Thomas Lüthi einen starken vierten Platz und bestätigte auf eindrucksvolle Weise, dass er und sein Team Interwetten Paddock Moto2 bei der Abstimmung des Suter MMXI-Prototypen wieder auf den richtigen Kurs zurückgefunden haben. Neben dem guten Fahrwerks-Set-Up konnte sich Lüthi vor allem auch mit seiner Höchstgeschwindigkeit auf der 4,5 Kilometer langen Traditionsstrecke in Szene setzen: Mit einem Wert von 259,1 km/h fuhr der 24jährige Schweizer an die Spitze der Topspeedwertung noch vor WM-Leader Stefan Bradl, der seine derzeit außergewöhnliche Form mit der sechsten Pole Position der Saison bestätigte.
Tom Lüthi – 4. in 1.39,844
„Wir sind auf dem richtigen Weg. Heute morgen lagen wir immer noch ziemlich schief mit dem Set-Up, konnten aber gute Daten sammeln, die uns heute nachmittag die richtige Richtung vorgewiesen haben. Jetzt haben wir wirklich den Punkt gefunden und das Motorrad wieder perfekt ausbalanciert. Das war ein ganz anderes Fahren! Es war nur schade, dass es zu regnen angefangen hat, denn wir hätten sicher noch was drauflegen und noch schneller fahren können. Aber ich bin jetzt auf jeden Fall erst einmal zufrieden mit dem vierten Platz. Schade, dass es nicht für die erste Reihe gereicht hat. Doch was die technische Seite angeht kann ich heute Nacht ruhig schlafen!“
Alfred Willecke – Cheftechniker:
„Sicher schauen wir heute im Qualifying besser als heute morgen oder gestern, wobei es die Wetterbedingungen für alle schwierig gemacht haben. Unser Set-Up war gut fürs schnelle Fahren, doch der Grenzbereich war sehr schmal. Der Grip war zunächst unheimlich gut, dann war plötzlich Schluss. Jetzt hat Tom mehr Gefühl, dass er am Grenzbereich ist. Doch so etwas passiert nicht über Nacht, da muss man sich herantasten, sowohl fahrerisch als auch vom Set-Up her. Auch im Qualifikationstraining wollte Tom noch etwas ausprobieren, ist deshalb früh hereingekommen, und dann hat es leider zu regnen begonnen, und er konnte seine Zeit nicht mehr verbessern. Wir gehen deshalb aber davon aus, dass er noch schneller hätte fahren können!“
Terrell Thien – Team Manager:
„Wir haben die richtige Richtung wiedergefunden. Der Tom konnte über alle Veränderungen, die wir gemacht haben, gutes Feedback geben. In Silverstone steckte ihm noch der Sturz von Barcelona in den Knochen, und bei Regen, sieben Grad und einem Seitenwind von 30 oder 40 Knoten war seine Arbeit dort alles andere als leicht. Jetzt aber macht er wieder sehr gute Aussagen und kann das, was ihm der Alfred einbaut, sicher beurteilen. Wir haben unseren alten Rhythmus wiedergefunden!“
Daniel Epp – PADDOCK Grand Prix Management:
„Nach dem schwierigen Rennwochenende in Silverstone ist die Tendenz jetzt wieder positiv. Es war wirklich sehr viel Abstimmungsarbeit zu leisten, doch es sieht so aus, als hätten Tom und sein Team in die richtige Richtung gearbeitet!“
Ergebnis Freitag:
1. Stefan Bradl / GER/ Kalex 1:39.305 min.
2. Marc Marquez / SPA / Suter 1:39.600 min.
3. Simone Corsi / ITA / FTR 1:39.700 min.
4. Tom Lüthi / SUI / Suter / Suter 1:39,844 min.
23.06.2011
Dutch TT in Assen, Donnerstag
Lüthi auf dem Rückweg an die Weltspitze

Team Interwetten Paddock Moto2-Pilot Thomas Lüthi stürmte im ersten, verregneten Training zur Dutch TT in Assen auf einen viel versprechenden sechsten Platz. Damit scheint der 24jährige aus Oberdiessbach/Schweiz die Schwierigkeiten der letzten Rennen überwunden und den Rückweg an die Weltspitze eingeschlagen zu haben. Nach dem Sturz beim Grand Prix in Barcelona vor knapp drei Wochen hatten sich Lüthi und sein Cheftechniker Alfred Willecke für eine andere Abstimmung des Suter MMXI-Prototypen entschieden, um die Maschine im Grenzbereich gutmütiger und sicherer zu machen. Beim Rennen im britischen Silverstone vor zwei Wochen fehlte die nötige Zeit, diese neue Abstimmung zu perfektionieren, Lüthi musste sich im Rennen mit Rang 15 begnügen. Jetzt aber fährt er wieder mit der Weltelite der Moto2-Klasse um die Wette.
Einziger Wermutstropfen für das Interwetten-Team war der Öl-Unfall des Italieners Alex Baldolini. Statt nach einem Motorschaden am Streckenrand stehenzubleiben, fuhr Baldolini mit defekter Maschine noch fast eine halbe Runde weiter und verteilte dabei derart viel Öl auf der nassen Piste, dass die Nachmittagstrainings trotz aller Bemühungen, den Asphalt zu reinigen und schnell wieder befahrbar zu machen, für alle Klassen abgesagt werden mussten.
Tom Lüthi – 6.in 1:55,436 min.:
„Wir haben in Silverstone mit Regen aufgehört und hier wieder mit Regen angefangen und konnten wirklich positive Schlüsse aus unserer Arbeit ziehen. Wir konnten das Motorrad gut abstimmen, auch während des Trainings. Ich habe einen Boxenstopp gemacht und konnte noch einmal zu ein paar schnellen Runden auf die Strecke hinausfahren, bevor der Öl-Unfall passierte. Natürlich hätten wir auch das Nachmittags-Training sehr gut gebrauchen können, ich bin aber trotzdem positiv gestimmt und sehr optimistisch für dieses Wochenende. Wir haben die Basis unserer Maschine geändert, um mehr Sicherheit zu finden, haben an Fahrwerksgeometrie, Federelementen und vielen Details gearbeitet. Jetzt haben wir ein gutes Set-Up!“
Resultat Freitag:
1. Stefan Bradl / GER/ Kalex 1:54.435 min.
2. Kenan Sofuoglu / TUR / Suter 1:54.715 min.
3. Simone Corsi / ITA / FTR 1:55.085 min.
6. Tom Lüthi / SUI / Suter + 1:55,436 min.
14.05.2011
Grand Prix Frankreich in Le Mans, Samstag
Erste Startreihe in Le Mans:
Thomas Lüthi „bereit zum Angriff“
In der Qualifikation zum Motorrad-Grand Prix von Frankreich stürmte Team Interwetten Paddock Moto2-Pilot Thomas Lüthi auf den zweiten Platz. Diesmal machte es der 24jährige Schweizer besonders spannend: Die erste halbe Stunde konzentrierte er sich noch ganz auf die Feinabstimmung seiner Suter MMXI und war zunächst auf dem fünften Platz anzutreffen. In der letzten Viertelstunde dann aber ging er auf die Jagd und verpasste die Bestzeit von WM-Leader Stefan Bradl nur um 45 Tausendstelsekunden. Lüthi scheint ebenso wie Bradl auf die erste Startreihe abonniert zu sein: Es ist das vierte Mal im vierten Rennen, dass er vorne Aufstellung nehmen kann. Damit zählt auch Lüthi zu den Topfavoriten fürs Rennen am Sonntag.13.05.2011
Grand Prix Frankreich in Le Mans, Freitag Zweiter Platz – und zwei Schrecksekunden für Thomas Lüthi
Mit einer schnellen letzten Trainingsrunde sicherte sich Team Interwetten Paddock Moto2-Pilot Thomas Lüthi am ersten Tag des Motorrad-Grand Prix von Frankreich den zweiten Platz. Nur die Bestzeit des bayerischen WM-Leaders Stefan Bradl blieb unantastbar. „Zumindest vorläufig“, lächelte Lüthi, der das zweite Training zunächst angeführt hatte. „Denn wir haben noch einige Pfeile im Köcher. Ich bin zuversichtlich, dass wir morgen noch deutlich zulegen können.01.05.2011
Grand Prix Portugal in Estoril, Sonntag
Thomas Lüthi: Wer nicht wagt, gewinnt nicht
Thomas Lüthi wurde beim Grand Prix von Portugal vom Sturzpech ereilt. Der 24jährige Schweizer hatte seinem deutschen Rivalen Stefan Bradl bereits die Führung abgejagt, als er in der vierten Runde auf einer Bodenwelle die Kontrolle über seine Suter MMXI verlor und übers Vorderrad ins Aus rutschte. Doch trotz aller Enttäuschung über die entgangenen WM-Punkte herrschte im Team Interwetten Paddock Moto2 keine Spur von Niedergeschlagenheit: Lüthi war voll auf Angriff gefahren, hatte sich trotz der dubiosen Streckenverhältnisse mit vielen feuchten Stellen rund um die 4,1 Kilometer lange Estoril-Piste nicht versteckt und statt dessen einmal mehr bewiesen, dass er zu den Ausnahmepiloten der Moto2-Kategorie gehört. „Wer nicht wagt, gewinnt auch nicht“, waren sich Lüthi und seine Team-Mitglieder einig.
Jahr 2010
29.8.2010
INTERWETTEN MORIWAKI Moto2 TEAM - Lichtblick für Lüthi in Indianapolis
Nach den Schwierigkeiten an den beiden Trainingstagen in Indianapolis konnte sich Tom Lüthi im Rennen neun wichtige WM-Punkte sichern, durch die er weiterhin auf dem dritten Rang in der
Meisterschaft steht.22.8.2010
SW-Stahl "Doppelsieg" in Schlüchtern
Zwei Tage vor seinem 43. Geburtstag hat sich Rolf Volland einen weiteren grandiosen Erfolg geschenkt: Der Hilpoltsteiner gewann mit einem Skoda Fabia RS Mk.II beim fünften Lauf zur
ALL-INKL.COM Deutschen Rallycross-Meisterschaft auf dem Ewald-Pauli-Ring in Schlüchtern souverän das Finale der Division 1A.Mit einem völlig veränderten Setup ging Jürgen Weiß am Sonntag an den Start. „Der Kurs ist ziemlich anspruchsvoll, es geht von einer Kurve in die nächste. Zeit zum Ausrasten gibt es hier nicht. Damit hatte ich während der Vorläufe immer wieder Probleme und mir sind einige kleine Fehler passiert.“ Beim Start zum A-Finale konnte Jürgen Weiß seine Gegner überraschen und feierte seinen ersten Tagessieg mit dem Ford Focus T16 4x4.

Neuigkeiten
08.04.2012
Moto3: RED BULL KTM AJO Team - Sandro Cortese holte in Katar den 3. Platz

Sandro Cortese sicherte KTM die erste Pole-Position in der Geschichte der neuen Moto3-Klasse, gefolgt von seinen RED BULL KTM AJO Team Kollegen Arthur Sissis (Platz 7) und Danny Kent (Platz 8).
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Beim ersten Grand Prix der Geschichte der neuen Moto3-Klasse kam Sandro Cortese als Dritter auf die Start-Ziel-Gerade und liess sich nicht mehr aus dem Windschatten überholen. Der deutsche KTM-Pilot war zum vierten Mal in seiner Karriere auf dem besten Startplatz losgebraust, aber noch nie konnte er die Pole-Position in einen Podestplatz ummünzen. Hinter dem KTM-Werksfahrer reihten sich Salom, Oliveira, Khairrudin, Sissis, Kent und Rossi ein.
mehr Informationen auf Speedweek.at
08.04.2012
Moto3: TT Motion Events Racing - Niklas Ajo

Niklas Ajo hatte einen vielversprechenden Start in der Moto3 GP-Saison in Katar. Ajo, der mit einem KTM Bike vom fünften Platz in der Startaufstellung gestartet ist, überquerte die Ziellinie als dreizehnter. Somit erhielt der 17-jährige Finne drei WM-Punkte.
mehr Informationen auf Speedweek.at07.03.2012
Rallycross: Erster Lauf zur belgischen Meisterschaft in Maasmechelen, ein klarer Sieg für Vadim Makarov

In der Super1600 konnte der russische Fahrer Vadim Makarov einige Erneuerungen an seinem Volland Racing Škoda Fabia testen. Sein Ingenieur wollte die Verbesserungen nicht verraten.
"Es hat leider nicht so gut funktioniert, wie wir dachten. Also haben wir noch einiges zu ändern und zu entwickeln vor der ersten Runde der Europameisterschaft in Lydden Hill", sagte Volland. Makarov hatte einen guten Kampf in Belgien abgeliefert und kam als erster ins Ziel.
mehr Informationen auf rallycrossworld.com

